Ostdeutschland

Das Stiftungsland in Ostdeutschland beherbergt besondere Raritäten: Sumpfenzian, Mehlprimel, Eibisch, Gold-Scheckenfalter und Schreiadler haben auf unseren Feuchtwiesen und in unseren Moorgebieten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt noch ein Zuhause.

Flächen der Loki Schmidt Stiftung in Ostdeutschland

Wietower Wiese

Wietower Wiese

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Fläche: 2 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.835861, 11.538917

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Auf der bei Wismar gelegenen Wietower Wiese blüht der Heilziest noch in einem großen Bestand. Sumpf-Storchschnabel, Breitblättriges Knabenkraut (Blume des Jahres 1994), aber auch Laubfrosch, Moorfrosch, Rotmilan und Kranich können hier beobachtet werden. Zur Erhaltung der seltenen Pflanzen wird die Fläche regelmäßig gemäht.

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Schreiadlerwiese Recknitztal

Schreiadlerwiese Recknitztal

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Fläche: 7,5 Hektar Eigentum

Koordinaten: 54.191056, 12.575444

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Das Recknitztal ist eines der wertvollen Stromtalmoore Mecklenburg-Vorpommerns. Für den hier brütenden Schreiadler hält die Stiftung eines ihrer beiden Grundstücke als Nahrungsfläche offen. Seltene Arten sind Breitblättriges Knabenkraut (Blume des Jahres 1994), Trollblume (Blume des Jahres 1995), Großer Feuerfalter, Mädesüß-Perlmuttfalter, Laubfrosch und Biber.

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Schachblumenwiese Recknitztal

Schachblumenwiese Recknitztal

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Fläche: 5,8 Hektar Eigentum

Koordinaten: 54.229056, 12.514889

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Bei Ribnitz-Damgarten sind Seeadler, Kranich und Trollblume zu entdecken: Hier im Recknitztal besitzt die Stiftung eine dritte Fläche, auf der auch noch ein größerer Bestand der Schachblume (Blume des Jahres 1993) vorkommt. Eine regelmäßige Mahd erhält die Schachblumen und weitere seltene Pflanzen- und Tierarten.

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Feuchtwiesen im Wulfener Bruch

Feuchtwiesen im Wulfener Bruch

Bundesland: Sachsen-Anhalt

Fläche: 4 Hektar Eigentum

Koordinaten: 51.843389, 11.929833

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Die Arten der Stromtalwiesen kommen noch auf Stiftungsflächen im Wulfener Bruch in Sachsen-Anhalt vor: Brenndolde, Flohkraut, Echter Eibisch, aber auch Wachtelkönig, Rohrweihe und Braunkehlchen sind hier beheimatet. Koniks und Robustrinder weiden auf den Flächen, die der NABU Köthen betreut.

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Kalkquellmoor Binsenberg

Kalkquellmoor Binsenberg

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Fläche: 3,4 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.710111, 13.400417

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Der Binsenberg ist eines der größten und besterhaltenen Kalkquellmoore Mecklenburg-Vorpommerns. Noch immer kommen hier zum Beispiel die extrem seltenen Mehlprimeln und der Blaue Tarant vor. In DDR-Zeiten wurde das Moor melioriert. Zusammen mit der Michael-Succow-Stiftung und der Stiftung Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern soll der ursprüngliche Wasserhaushalt wiederhergestellt und so neuer Raum für die dort nur kleinräumig erhaltene, extrem bedrohte Pflanzenwelt der Kalkquellmoore geschaffen werden. Kiebitz und Braunkehlchen brüten hier, der Schreiadler nutzt das Gebiet als Nahrungsfläche.

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Plätlinsee

Plätlinsee

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Fläche: 6,7 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.228194, 12.979083

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In Mecklenburg, am Ufer des Plätlinsees bei Wustrow konnte die Stiftung wertvolle Feuchtwiesen erwerben. Dort kommen unter anderem das Breitblättrige und das Fleischfarbene Knabenkraut vor, die Sumpf-Stendelwurz, der Teufelsabbiss, die Sand-Strohblume, die Binsenschneide und die Natternzunge. Viele Insektenarten bevölkern die Fläche am Ufer des Sees, der besonders als Rastgebiet für Kraniche eine große Bedeutung hat. Auch das Braunkehlchen brütet hier.
Die Pflege erfolgt durch die Fachgruppe Botanik „Carl Struck“, Waren (Müritz).

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Wernsdorfer See

Wernsdorfer See

Bundesland: Brandenburg

Fläche: 1,1 Hektar Eigentum

Koordinaten: 52.375111, 13.707194

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In Brandenburg, am Ufer des Wernsdorfer Sees konnte die Stiftung wertvolle Feuchtwiesen erwerben. Dort kommen unter anderem das Breitblättrige und das Fleischfarbene Knabenkraut vor, der Fieberklee, die Sumpf-Stendelwurz und die Gelbe Wiesenraute. Besonders hervorzuheben sind die beiden Tagfalter Gold-Scheckenfalter und Großer Feuerfalter. Auch der Wiedehopf ist regelmäßig dort zu sehen. Die Pflege erfolgt durch den Fachausschuss Entomologie des NABU und den Schutzgebietsbetreuer des dortigen Natura-2000-Gebietes „Wernsdorfer See“.

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