Norddeutschland

Das Stiftungsland im Norden ist ausgesprochen vielfältig. Es reicht von der Orchideenwiese in Schleswig-Holstein bis zu Küchenschellengebieten im Wendland, von Lokis "Urwald" am Brahmsee bis zum Hartholz-Auenwald an der Elbe. Moore, Magerrasen und Bachtäler der Stiftung bieten zahllosen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Rückzugsmöglichkeiten.

Flächen der Loki Schmidt Stiftung in Norddeutschland

Orchideenwiese Oldenburger Bruch

Orchideenwiese Oldenburger Bruch

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 1,5 Hektar Eigentum

Koordinaten: 54.262432, 10.926137

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Eine botanische Besonderheit: Breitblättriges sowie Geflecktes Knabenkraut, Straußblütiger Gilbweiderich, Fieberklee, Gewöhnliche Natternzunge, Sumpf-Veilchen, Gewöhnlicher Wasserschlauch, aber auch Neuntöter und Sprosser kommen vor. Zur Erhaltung der Orchideen wird die Fläche regelmäßig gemäht

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Hammoor

Hammoor

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 5,5 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.732886, 9.752646

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Im Hammoor bei Ellerhoop konnte die Stiftung Moorflächen kaufen, die zum Teil mit Wasserbüffeln beweidet werden. Kuckuckslichtnelke, Sumpf-Kratzdistel, Schwarzkehlchen, Neuntöter und Sumpfschrecke kommen hier noch vor. Die Pflege erfolgt zusammen mit dem Hammoor-Verein.

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Balksee

Balksee

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 5,7 Hektar, Schutz durch Dienstbarkeit

Koordinaten: 53.705250, 9.024389

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Der Balksee hat weitgehend naturbelassene Ufer mit Hoch- und Niedermoorvegetation, an denen unter anderem der Braune Perlmuttfalter, die Ringelnatter, die Gelbe Wiesenraute und die Sumpfdotterblume (Blume des Jahres 1999) vorkommen. Auch der Fischadler kann am Balksee beobachtet werden. Die Stiftung hat dort auf Flächen Nutzungsbeschränkungen eintragen lassen, die unter anderem das Ausbringen von Mineraldünger verbieten.

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Moor, Wiesen und Wald bei Tostedt

Moor, Wiesen und Wald bei Tostedt

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 11 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.252278, 9.753306

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Auf einer Wiese der drei stiftungseigenen Grundstücke bei Tostedt blüht noch das Breitblättrige Knabenkraut. Wald- und Moorgebiete können sich hier ungestört entwickeln, und in den eigens angelegten Kleingewässern pflanzen sich Libellen und Moorfrösche fort. Der Arbeitskreis Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt betreut die Flächen.

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Küchenschellen Kassau

Küchenschellen Kassau

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 6,8 Hektar Eigentum und 0,25 Hektar Pachtfläche

Koordinaten: 52.915111, 10.939111

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Eines der letzten Vorkommen der Gewöhnlichen Küchenschelle (Blume des Jahres 1996) konnte im südlichen Drawehn gerettet werden. Neben Lämmersalat und Heidenelke (Blume des Jahres 2012) findet man hier die Heidelerche und den Warzenbeißer. Eine extensive Schafbeweidung hält das vom Landschaftspflegeverband Elbufer-Drawehn betreute Gebiet offen.

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Weiden und Reitbach bei Nartum

Weiden und Reitbach bei Nartum

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 7,5 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.187333, 9.266028

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In Nartum bei Bockel hat die Stiftung an der Renaturierung eines ehemals als Graben ausgebauten Baches mitgewirkt. Weideland, das mit Rindern gepflegt wird sowie Kleingewässer, Wallhecken und Brachen befinden sich in ihrem Eigentum. Hier kommen Sumpfquendel, Grasfrosch und Sumpfdotterblume (Blume des Jahres 1999) vor. Selbst der Schwarzstorch wird gelegentlich beobachtet.

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Küchenschellen Schaafhausen

Küchenschellen Schaafhausen

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 1,7 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.077333, 11.063528

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Bei Dannenberg blühen auf Stiftungsland Wiesen-Küchenschellen. Mit ihnen kommen Steinquendel, Kriechende Hauhechel, Ortolan und Blauflügelige Ödlandschrecke vor. Der Landschaftspflegeverband Elbufer-Drawehn organisiert regelmäßig Arbeitseinsätze zur Biotopflege für die Stiftung.

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Trockenlebensräume Höhbeck

Trockenlebensräume Höhbeck

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 12,3 Hektar, Eigentum

Koordinaten: 53.050833, 11.417806

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Am Höhbeck besitzt die Stiftung drei Trockenlebensraum-Flächen. Auf einer Ackerbrache, die im Sommer besonders bunt blüht, zeigen sich auch Sandstrohblume, Heidenelke, Bergsandglöckchen, Ähriger Blauweiderich, Feld-Mannstreu und Feldgrille. Die beiden anderen Grundstücke sind unter anderem Lebensraum von Neuntöter, Echtem Tausendgüldenkaut und Warzenbeißer. Die Betreuung haben der Landschaftspflegehof Höhbeck und der NABU Hamburg übernommen.

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Kiesgrube Daerstorf

Kiesgrube Daerstorf

Bundesland: Niedersachsen

Fläche: 4 Hektar Pachtfläche

Koordinaten: 53.438833, 9.788778

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Die ehemalige Kiesgrube Daerstorf bei Neu-Wulmstorf ist ein Amphibienparadies: Hier laichen unter anderem Laub-, Gras- und Teichfrosch, Kreuzkröte, Knoblauchkröte und Kammmolch. Feldlerchen haben im Gras der Grube eine außergewöhnlich hohe Siedlungsdichte, Schwarz-kehlchen und Neuntöter kommen vor. Gemeinsam mit den BUND betreut die Stiftung insgsamt 20 ha. Der BUND Neu Wulmstorf organisiert regelmäßig Arbeitseinsätze zur Biotoppflege.

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Glinder Au

Glinder Au

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 0,6 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.538316, 10.202023

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An der Glinder Au hat die Stiftung im Jahr 2013 ein kleines Stück Land geschenkt bekommen, das sich über Jahrzehnte zu einer Wildnis aus zweiter Hand entwickeln konnte. Wo früher eine Weide war, wachsen große Weiden und Erlen, feuchte Senken füllen sich nach Regenfällen mit Wasser. Menschenspuren sucht man in dem schwer erreichbaren Stück Land meist vergebens.

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Ohmoor

Ohmoor

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 4,1 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.648530, 9.971505

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Am Rand des Hamburger Flughafens besitzt die Stiftung im schleswig-holsteinischen Teil des Ohmoors einige Stücke Hochmoor mit Torfstichen, Moorheide und Moor-Birkenwald. Hier wachsen Weißes Schnabelried, Glockenheide, Moosbeere, Torfmoose und Gagelstrauch. Ein Teil der Fläche wird regelmäßig vom Baumaufwuchs befreit (entkusselt).

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Wittmoor

Wittmoor

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 90 Hektar Eigentum in Hamburg und Schleswig-Holstein

Koordinaten: 53.700652, 10.071626

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Dieses mit Abstand größte Stiftungsgebiet ist das besterhaltene Hochmoor im Hamburger Raum. Zu einem Paradebeispiel für die Renaturierung abgetorfter Hochmoore wurde es durch die erfolgreiche Wiedervernässung nach Ende des Torfabbaus. Hier leben noch Kranich und Sonnentau, Glockenheide und Libellen wie die Große Moosjungfer. Teile vom Wittmoor liegen in Hamburg und Schleswig-Holstein.

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Lokis »Urwald« am Brahmsee

Lokis »Urwald« am Brahmsee

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 7,5 Hektar Eigentum

Koordinaten: 54.211639, 9.917278

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Loki Schmidt hat diesen ehemaligen Acker gekauft und das Experiment gewagt, die Fläche sich selbst zu überlassen. Seit 1976 hat sich aus Magerrasen und Gebüsch ein Wald entwickelt, der sich immer weiter verändert. Zunächst waren es Birken und Pappeln, die vorherrschend waren. Jetzt setzen sich zunehmend Bergahorn, Stieleiche und Rotbuche durch. Susanne Schmidt erbte das Grundstück von ihren Eltern und hat es 2016 der Stiftung geschenkt. Das Experiment geht weiter…

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Strenglin

Strenglin

Bundesland: Schleswig-Holstein

Fläche: 2,2 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.978389, 10.476167

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Diese Fläche bekam die Stiftung im März 2018 vom langjährigen Eigentümer, Gerhard Schnack geschenkt, der sie bereits fast 40 Jahre gehegt und gepflegt hat. Auf der ehemaligen Kuhweide hat er unter anderem einen Wald, Teiche und eine Obstwiese angelegt. Damit sich das Gebiet auch in Zukunft naturnah entwickeln kann, hat Herr Schnack entschieden, dass künftig die Stiftung Eigentümerin sein soll. So lange er lebt, hat er die Nießbrauchsrechte, also die volle Verfügung über sein Grundstück. Ein Besuch ist nur nach Anmeldung möglich.

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Elbaue Böser Ort

Elbaue Böser Ort

Bundesland: Brandenburg

Fläche: 4 Hektar Eigentum

Koordinaten: 53.047278, 11.544083

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Die Fläche bei Schnackenburg am "Bösen Ort" liegt in der rezenten Aue direkt vor dem Deich. Noch wachsen auf dem Grundstück überwiegend Kiefern, doch im Rahmen des Elbauen-Projekts soll dort ein Hartholz-Auenwald entwickelt werden. Baumarten wie Stieleiche, Wildapfel, Flatter- und Feldulme sind für diesen Standort typisch und breiten sich an einigen Stellen schon jetzt natürlicherweise aus.In der Kronen einer Kiefer brütet derzeit der Kolkrabe. Weitere typische Arten sind Rotmilan, Schwarzmilan, Grünspecht, Schwarzpappel, Feldmannstreu, Dornige Hauhechel und Gestreifte Zartschrecke.

Warum der Name "Böser Ort"?

Der Name ist einer Sandbank geschuldet die sich dort in der Flussschleife angelagert hat. Viele Boote und Schiffe sind in der Vergangenheit an dieser Stelle bereits aufgelaufen - mit bösen Folgen.

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