Unsere neue Ausstellung in der HafenCity wird voraussichtlich im März 2026 eröffnen. Wir geben Ihnen hier bereits erste Einblicke in die Inhalte und Entwicklung der Ausstellung.
Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise durch die artenreichen Auen der Mittelelbe, erleben Sie das Auf und Ab der Tideelbe, erkunden Sie die Natur im Hafen und der Stadt: Ab 22. März 2026 heißen wir Sie in unserem Informationszentrum mit Erlebnis-Ausstellung am Baakenhafen in der Hamburger HafenCity herzlich willkommen.
Noch sind wir mitten im Aufbau der Ausstellung. Begleiten Sie uns auf diesem Weg - hier geben wir Ihnen erste Einblicke.
Zwischen Wittenberg in Sachsen-Anhalt und Lauenburg in Schleswig-Holstein erstreckt sich über hunderte Kilometer eine der letzten naturnahen Flusslandschaften Europas. Gleich zu Beginn unserer Ausstellung folgen Sie den Elbauen mit ihren Sandbänken, Röhrichten, Wiesen und Wäldern. Hier finden eine Vielzahl bedrohter Arten ein Zuhause.
Zugleich stellt der Fluss Pflanzen und Tiere vor große Herausforderungen. Tritt die Elbe über ihre Ufer, werden die Auen überschwemmt. Wo heute Land ist, kann morgen Wasser sein. Die Dynamik des Flusses verändert die Landschaft ständig. Lebensräume werden zerstört – und entstehen immer wieder aufs Neue. Dieser beständige Wandel ist dafür verantwortlich, dass die Natur an der Mittelelbe einen besonders großen Artenreichtum entfaltet.
Dazu trägt auch der Biber bei. Das größte heimische Nagetier galt in Hamburg lange als ausgestorben. In den letzten Jahrzehnten hat er sich seine Lebensräume zurückerobert und ist auch wieder in Hamburg zu finden. Unsere Biberburg lädt dazu ein, den Biber und seine Lebensweise kennenzulernen.
Hamburg hat seinem Hafen viel zu verdanken. Wohlstand, Größe, maritimes Flair! Doch während die Hansestadt über die Jahrhunderte immer reicher wurde, verarmte die Natur. Wo sich einst ein Geflecht aus Inseln und Nebenflüssen erstreckte, findet sich nun ein Labyrinth aus Kanälen, Hafenbecken, Kaimauern und Spundwänden. An den Ufern wuchern Industrieflächen. Der Ausbau des Flusses geht weiter und wird zunehmend bedrohlicher für die hier noch heimischen Tiere und Pflanzen.
Auch wenn das Hafengebiet sehr naturfeindlich erscheint, lassen sich auf den zweiten Blick einige Lebensräume finden: An Mauern, in Ritzen, auf den Flachdächern der Industriehallen, auf Brachflächen oder im Wasser der Hafenbecken.
Und an Schiffsrümpfen! Ein 4 x 2m großes Modell zeigt, welche Arten aus fernen Ländern zu uns reisen: Waschbären, Bananenspinnen, Wollhandkrabben, Seepocken. Werfen Sie einen Blick in die Bullaugen und entdecken sie ihre Geschichten.
Die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt in Städten. Natur erwarten und suchen die Menschen jedoch meist außerhalb der Stadt. Dass Natur überall ist, auch hier, mitten in Hamburg, und dass diese Stadtnatur eine wichtige Rolle für unsere Lebensqualität und Zukunft spielt, wird oft vergessen. Im Angesicht des Klimawandels, der sinkenden Biodiversität und fortschreitenden Verstädterung ist es höchste Zeit, den Fokus auf die uns umgebende „Alltagsnatur“ zu lenken. Sie hat einen hohen Erlebniswert, lädt zu eigenen Beobachtungen ein und mildert die Folgen des Klimawandels in der Stadt – aber das Beste ist: Sie ist immer in unserer Nähe.
Wenn Sie in unserer Ausstellung zwischen den Hausfassaden entlang spazieren, können Sie nicht nur viele dieser Überlebenskünstlerinnen entdecken. Sie können auch selbst etwas dazu beitragen, dass diese Stadt grüner und artenreicher wird.
Die Fotos geben Ihnen einen ersten Einblick in unsere Ausstellung "NaturRaum HafenCity: Zwischen Elbe und Asphalt". Bis zur Eröffnung am 22. März 2026 bleibt noch viel zu tun. Präparate müssen ihre Plätze finden, interaktive Elemente installiert, Audios und Videos erstellt werden. Bald zeigen wir Ihnen, wie es weitergeht.
Die Ausstellung soll Start- und Zielpunkt für spannende Umweltbildungsangebote sein, bei denen Kinder und Jugendliche die Vielfalt unserer Stadtnatur entdecken und verstehen lernen – kostenfrei und auf Augenhöhe.
Kinder, besonders aus eng besiedelten Stadtteilen, sollen Natur nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erleben: das Krabbeln eines Käfers auf der Haut spüren, Wildkräuter riechen, Vögel beobachten und die Veränderungen der Natur im Wechsel der Jahreszeiten erleben. Diese Naturerfahrungen bleiben in Erinnerung, wecken Neugier und stärken das Verantwortungsbewusstsein für das Leben, das uns umgibt.
Die Ausstellung und das begleitende pädagogische Programm sind aufwändig zu entwickeln und zu finanzieren. Als gemeinnützige Stiftung erheben wir keinen Eintritt – wir möchten allen Kindern einen Besuch ermöglichen, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.
Jeder Beitrag hilft – ob klein oder groß. Gemeinsam können wir einen neuen Lern- und Erlebnisort schaffen, an welchem Kinder, Familien und Erwachsene wertvolle Naturerfahrungen sammeln können.
Wir benötigen 700 € pro Gruppe und Jahr
Spendieren Sie einer Kita oder einer Grundschulklasse ein Jahr lang Naturerfahrungen - altersgerecht, hohem Erlebniswert und vor allem: mit vielen Entdeckungen.
Wir benötigen 5.000 € für die Umsetzung
An dieser Mitmach-Station schlüpfen die Besucher*innen in die Rolle eines Fischs, der die Elbe stromaufwärts schwimmt, um zu seinem Laichplatz zu gelangen. Dabei muss er einige Gefahren überwinden.
Wir benötigen 5.000 € für die Umsetzung
Dieses Modul zu Artenvielfalt zeigt spielerisch, wie Natur im Garten und auf dem Balkon gefördert und geschützt werden kann.
Das Spiel ist finanziert. Herzlichen Dank für Ihre Spenden!
Kontoinhaberin: Loki Schmidt Stiftung
IBAN: DE37 2005 0550 1280 2292 28
BIC: HASPDEHHXXX
Verwendungszweck: Ausstellung HafenCity
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, bitten wir um die Angabe Ihrer Adresse. Bitte beachten Sie, dass wir Spendenquittungen erst ab einer Spendenhöhe von 100 € ausstellen.
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