Klatschmohn-Tagung 29.06.2017

Am 29.06. findet unsere dritte und letzte Tagung zur Blume des Jahres 17 statt. Seien Sie dabei!


Schützen Sie mit uns die Elbtalaue!

Erfahren Sie hier mehr über unser neues Elbauen-Projekt.

Ferienprogramm in Fischbek

20. bis 21. Juli
10-15 Uhr
rund ums Thema "Elemente"

Projekt Biber

Auf den Spuren eines Rückkehrers - Der Biber in Hamburg

Lange galten Biber in fast ganz Deutschland als ausgestorben. Lediglich eine kleine Restpopulation überlebte an der Elbe in Sachsen-Anhalt. Von dort aus eroberten sie ihre alte Heimat zurück. Bereits 2002 war das Geesthachter Wehr erreicht.

In der Hamburger Elbe fanden sie jedoch aufgrund des täglichen Tidenhubs von über drei Metern und den regelmäßigen Sturmfluten keine idealen Lebensbedingungen. So wurde erst 2010 die erste Hamburger Biberburg entdeckt. Biber bauen Burgen, deren Eingangsröhren sie tauchend erreichen können und die möglichst nicht trocken fallen. Daher überquerten sie auf der Suche nach geeigneteren Lebensräumen die Deiche und wanderten in die tideunabhängigen Gewässer der Vier- und Marschlande und bis nach Wilhelmsburg ein. 2015 wurden sieben Hamburger Biberreviere gezählt.

Biber bevorzugen miteinander verbundene Gewässer, ufernahe Gehölze aus Weiden, Pappeln, Stauden und Kräutern sowie ungestörte Uferabschnitte, in die sie ihre Burgen graben können.

Ich habe eine Beobachtung gemacht!

Teilen Sie uns gerne mit, falls Sie einen Hamburger Biber sehen. Einfach den Meldebogen ausfüllen und uns per Post oder Mail zuschicken.

Kooperationspartner

Das „Projekt Biber“ ist eine Kooperation zwischen der Behörde für Umwelt und Energie und der Loki Schmidt Stiftung. Hier gehts zu unserem Projekt-Flyer. Wenn Sie Fragen haben oder sogar das Glück, einen Biber zu sehen, melden Sie sich gerne bei uns. Auch bei Problemen oder Fragen zu vorbeugenden Schutzmaßnahmen sprechen Sie uns gerne an.

Das Projekt Biber in einem Artikel der Welt am Sonntag.




Ihre Ansprechpartner:

Frederik Landwehr und Paula Höpfner
Loki Schmidt Stiftung
Steintorweg 8
20099 Hamburg
040 / 24859544
biber@loki-schmidt-stiftung.de
www.loki-schmidt-stiftung.de

Dr. Nina Klar / Sven Baumung
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Abteilung Naturschutz
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
040 / 428 40-2339
nina.klar@bsu.hamburg.de
svenmarkus.baumung@bsu.hamburg.de
www.hamburg.de/naturschutz

Der Biber ist da – was nun?

Mit unserem „Projekt Biber“ setzen wir uns für den Schutz der in Hamburg lebenden Biber ein und werben für die Akzeptanz dieser heimischen Tierart. Damit es zu einem erfolgreichen Miteinander von Tier und Mensch kommt, haben wir rechtzeitig mit folgenden Schritten begonnen:
1.    Gründung eines Arbeitskreises aus (durch die Stadt Hamburg benannten) ehrenamtlichen Biberrevier-Betreuern
2.    Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung und Beratung in Konfliktfällen
3.    Erfassung und Dokumentation der Biberbestände und der Konfliktbereiche

Wenn Sie das „Projekt Biber“ unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende an die:
Loki Schmidt Stiftung I Hamburger Sparkasse
Konto-Nr. 1280 229 228 I BLZ 200 505 50
IBAN: DE37200505501280229228 I BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: Biber in Hamburg


Schutz

Der Biber und seine Lebensstätten, die Burgen und Dämme, sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz und europaweit durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (Natura 2000) besonders geschützt.
Die wichtigste Schutzmaßnahme für Biber ist der Gewässerschutz, da 90 Prozent ihrer Aktivitäten in weniger als zehn Metern Entfernung vom Ufer stattfinden.

Vom Schutz der Gewässer profitieren aber nicht nur die Biber, sondern auch eine Vielzahl anderer Lebewesen, wie die Grüne Mosaikjungfer oder der Moorfrosch.


Vielfalt im Biberrevier

Biber schaffen neue Lebensräume für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten:
- zwischen ins Wasser gefallenen Ästen bilden sich beruhigte Wasserzonen, wo besonders viele Fische laichen und seltene Vögel brüten
- das belassene Totholz der gefällten Bäume bietet unzähligen Insekten Wohn- und Brutmöglichkeiten
- in neu entstandenen Gewässern „tummeln“ sich Amphibien und Libellen
- die damit verbundene Steigerung der Wasserqualität und die Erhöhung des Fischreichtums bieten beste Voraussetzungen zur Rückkehr und Ansiedlung des Fischotters

Förderer

Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Energie
Stiftung Lebensraum Elbe
Michael Otto Stiftung

Vergrößerte Ansicht